Warum wir das Projekt unterstützen:

Als einziger Region Deutschlands fehlte dem Nordwesten eine akademische Verankerung der Medizin. Jetzt wird nach dem Votum des Wissenschaftsrates und dem Beschluss des Niedersächsischen Landtages eine Hochschulmedizin in Oldenburg mit einem starken Partner in Groningen aufgebaut. Die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg und die Rijksuniversiteit Groningen verbindet seit 30 Jahren eine intensive Kooperation, zahlreiche wissenschaftliche Projekte wurden bereits gemeinsam realisiert.

Die „European Medical School“ ist ein gemeinsamer Studiengang der Universitäten Oldenburg und Groningen. Die Universität Oldenburg und die regionalen Kliniken bilden das Universitätsklinikum. Die Schwerpunkte Neurowissenschaften und Versorgungsforschung stehen im Zentrum der wissenschaftlichen Forschung.


Gesund für unsere Region!

Das medizinische Angebot und damit die Versorgung der Menschen in unserer Region werden erweitert, auf­gewertet und auf wissenschaftliches Fundament gestellt.

Die Etablierung des Studienganges Medizin bietet beacht­liche Entwicklungschancen für die Region – nicht nur im wissenschaftlichen, auch im wirtschaftlichen Bereich. Sie bindet nicht nur Wissen und Leistungsträger, sondern wirkt auch als Jobmotor.

Die Rijksuniversiteit Groningen hat den Status einer medizinischen Exzellenzfakultät. Die Errichtung des ersten binationalen medizinischen Studienganges mit einem herausragenden Partner ist eine große Chance.

Alle profitieren von der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung – Bildung, Wirtschaft, Kultur und somit die Menschen in der Region und in Niedersachsen.

Mittelfristig kann die medizinische Unterversorgung im Nordwesten eingedämmt werden, da sich Studienabgänger erfahrungsgemäß verstärkt im unmittelbaren Umfeld ihrer ehemaligen Universität niederlassen.